Caroline Schürch wird eine Zauberin

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Die Topskorerin Caroline Schürch wechselt auf die neue Saison hin zu den Wizards Bern Burgdorf. Die zweitbeste Skorerin der abgelaufenen NLA-Saison will mit ihrer Entschlossenheit die gegnerischen Torfrauen nächste Saison auf ihre Art verzaubern. Die Wizards freuen sich Caroline Schürch neu in ihren Reihen zu wissen und wünschen ihr eine erfolgreiche und unfallfreie nächste Saison!

Gesucht: Damen 1.Liga Grossfeld –Trainer für die neue Saison

Der Damen – Unihockey- Verein Wizards Bern Burgdorf sucht für die neue Saison 2016/2017 einen motivierten oder eine motivierte TrainerIn für unser Damen 1.Liga Grossfeld Team. Die Trainings finden jeweils Montag und Donnerstag Abend in der neuen Schützenmatt Turnhalle in Burgdorf statt.
Interessierte melden sich per Mail an: info@wizards-bebu.ch oder per Telefon an unseren Sportchef Martin Läng: 079 / 461 45 93

Das Wunder blieb aus

Die Wizards Bern Burgdorf verloren am Sonntagabend zu Hause in Burgdorf vor fast 400 Zuschauern mit 2:6 gegen den UHC Dietlikon und somit auch die Serie. Letztendlich reichten schlicht und einfach die Kräfte nicht mehr.

Stimmung auf den Rängen. Bild: André Grossenbacher / toppictures.ch

Stimmung auf den Rängen. Bild: André Grossenbacher / toppictures.ch

17.55 Uhr am Sonntagabend in der neuen Schützenmatt in Burgdorf – Einlauf der Spielerinnen und eine gewaltige Stimmung auf den Zuschauerrängen. Der grösste Teil der Tribüne war mit Wizards-Fähnlein übersät und die Freude an dieser würdigen Einrahmung des vierten Playoff-Halbfinal-Spieles war den Burgdorfer-Spielerinnen ins Gesicht gezeichnet. Das Märchen sollte weitergehen. Die Geschichte der durchzogenen Qualifikation, mit einer nicht enden wollenden Niederlagenserie – dank der Modusänderung dann als Qualifikationsfünfter dennoch die Playoff-Qualifikation. Mit etwas Glück aber trotzdem mehr als verdient die Red Ants aus Winterthur im Viertelfinale eliminiert und bis jetzt dem Favoriten aus Dietlikon in den Halbfinal-Spielen mehr als nur die Stirn geboten.

20.00 Uhr – Und das Wunder blieb aus. Hier die Zürcherinnen am soeben vollbrachten Finaleinzug feiern, dort die konsternierten aber jedoch nicht vollständig frustrierten Zauberinnen. Nach hartem Kampf ging das dritte von vier Spielen und somit die Serie gegen Dietlikon verloren. Am Schluss ging den Bernerinnen der nötige Sprit aus, um dem Gegner noch ein weiteres Mal Paroli bieten zu können. Ligatopskorerin Michelle Wiki schoss mit fünf von sechs Treffern das Heimteam beinahe im Alleingang ab, 2:6 stand zu Spielende auf der Anzeigetafel.

Wizards-Coach Radomir Malecek zeigte sich trotz guten Leistungen seiner Mannschaft enttäuscht ob dem Ausgang der Serie. Nicht zu Unrecht – waren doch die Wizards noch nie so nahe am Finaleinzug und Dietlikon wirkte alles andere als souverän. Aber eben, knapp daneben ist auch vorbei. Jedoch darf nicht vergessen werden, dass die Emmentalerinnen diese Saison wieder einen Schritt vorwärts getätigt haben. Und nächste Saison soll der Weg noch weiter führen. Ob mit oder ohne Wunder.

Wizards Bern Burgdorf – Dietlikon 2:6 (1:2, 1:2, 0:2)
Neue Schützenmatt, Burgdorf. — 395 Zuschauer. — SR Lehmann/Manser.
Tore: 7. Wyss (Cina) 1:0. 11. Wiki (Lundström) 1:1. 13. Wiki (Lundström) 1:2. 30. Wiki (Weiss) 1:3. 34. Wiki (Gerig) 1:4. 34. Cina (Hintermann) 2:4. 49. Wiki (Gerig) 2:5. 60. (59:59) Gämperli 2:6.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Wizards Bern Burgdorf. 1mal 2 Minuten gegen Dietlikon.

Hartnäckige Wizards gegen Dietlikon

Die Wizards Bern Burgdorf entpuppen sich für Qualifikations- sowie Cupsieger UHC Dietlikon als unerwartet hartnäckiger Gegner. Nach der bitteren Niederlage im Penaltyschiessen am Ostermontag glichen die Bernerinnen zuerst in der Doppelrunde von diesem Wochenende am Samstag zu Hause mit einem 6:5-Sieg die Serie aus und mussten sich am Sonntag auswärts nur knapp mit 4:6 geschlagen geben.

Ela Piotrowska nach dem Siegtreffer. Bild: André Grossenbacher

Ela Piotrowska nach dem Siegtreffer. Bild: André Grossenbacher

Am Ostermontag waren es noch läpperliche drei Sekunden, die den Wizards zum Überraschungssieg gegen Dietlikon fehlten. Am Samstag sollte das Glück des Tüchtigen dann endgültig auf die Seite der Zauberinnen fallen. Zwar lagen sie nach 44 Minuten und dem Treffer der dauergefährlichen Petra Weiss noch mit 1:4 im Rückstand, doch dann drückten sie nach einigen personellen Rochaden ein weiteres Mal – wie bereits in den Viertelfinalspielen gegen die Red Ants Rychenberg Winterthur – mächtig aufs Gaspedal und glichen die Partie innert drei Minuten dank Treffern von Mirjam Hintermann (45.) und zweimal Simone Wyss (47./48.) aus.

Die Zürcherinnen sollten durch die vorerwähnte Weiss noch einmal in Führung gehen (52.), doch Doppeltorschützin Corinne Häubi egalisierte den Spielstand gut fünf Minuten vor Schluss wieder. Als dann 35 Sekunden vor Schluss Ela Piotrowska aus dem Nichts der erneute Führungstreffer gelang, tobte die mit über 300 Zuschauern bestens besetzte Halle. Dabei blieb es auch und der erstmalige Sieg für die Wizards Bern Burgdorf in einem Playoff-Halbfinal-Spiel wurde zur Tatsache.

Am Sonntagnachmittag dann gleich das nächste Aufeinandertreffen der beiden Teams. Diesmal sah sich Dietlikon-Coach Sascha Rhyner gezwungen, nur mit zwei Formationen zu agieren. Die Wizards blieben bei den altbewährten drei Linien und dies schien sich vorerst auszuzahlen, waren es doch wiederum die mit wenig Kredit in diese Serie gestarteten Emmentalerinnen, die in der 17. Minute durch Rookie Lea Hanimann in Führung gehen konnten. Aber erneut kämpften sich die Zürcherinnen zurück ins Spiel und drehten das Skore bis in die 48. Minute zum 2:5. Den Bernerinnen blieb es in den letzten Minuten verwehrt, noch einmal näher als bis auf zwei Tore heranzukommen. Es sollte die erste Partie sein, in der Dietlikon demonstrierte, wieso sie in dieser Serie als Favorit gelten: Kaltblütig im Abschluss und resolut in der Verteidigung.

Der UHC Dietlikon erspielt sich mit diesem Sieg zwei “Matchbälle”. Aber irgendwie tun sie sich unerwartet schwer gegen das hartnäckige Bern Burgdorf. Und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass sich der Underdog noch lange nicht abgeschrieben hat!

Das nächste Heimspiel findet am Sonntag um 18.00 Uhr in der neuen Schützenmatt in Burgdorf statt. Mir gä no nid uf – Mir gö nomau fürs Ämmitau!

Wizards Bern Burgdorf – UHC Dietlikon 6:5 (1:0, 0:3, 5:2)
Neue Schützenmatt, Burgdorf. 315 Zuschauer. SR Lehmann/Manser.
Tore: 15. Häubi (Marendaz) 1:0. 27. Wiki (Weiss) 1:1. 30. Gämperli (Hermann) 1:2. 37. Gämperli (Sundholm) 1:3. 44. Weiss (Wiki) 1:4. 45. Hintermann (Cattaneo) 2:4. 47. Wyss (Mischler) 3:4. 48. Wyss (Mischler) 4:4. 52. Weiss (Gerig) 4:5. 56. Häubi (Piotrowska) 5:5. 60. Piotrowska (Wyss) 6:5.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Wizards Bern Burgdorf. 2mal 2 Minuten gegen UHC Dietlikon.

UHC Dietlikon – Wizards Bern Burgdorf 6:4 (1:1, 3:1, 2:2)
Sporthalle Ruebisbach, Kloten. 289 Zuschauer. SR Keel/Pestoni.
Tore: 17. Hanimann (Piotrowska) 0:1. 20. Sundholm (Hermann) 1:1. 21. Weiss (Lundström) 2:1. 23. Wiki (Weiss) 3:1. 26. Cina (Wyss) 3:2. 36. Wiki (Weiss) 4:2. 48. Sundholm (Gämperli) 5:2. 50. Marendaz (Wyss) 5:3. 52. Gerig (Wiki) 6:3. 54. Wyss (Marendaz) 6:4.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Dietlikon. keine Strafen gegen Wizards Bern Burgdorf.

Wizards schrammen an Sensation vorbei

Die Wizards Bern Burgdorf mussten sich am Montagnachmittag in einem hochspannenden Spiel gegen den UHC Dietlikon erst nach Penaltyschiessen mit 6:7 geschlagen geben. Eine bittere Niederlage einerseits für die Wizards, ein glücklicher Sieg andererseits für Cupsieger Dietlikon.

So manch einer der 327 Zuschauer in der Sporthalle Hardau in Zürich rieb sich wohl in der 60. Minute der Partie UHC Dietlikon (Qualifikationssieger) gegen Wizards Bern Burgdorf (Fünftplatzierter) die Augen, als es doch die als krasser Aussenseiter geltenden Gäste aus Burgdorf waren, die mit 6:5 in Führung lagen. Fünf Sekunden vor dem regulären Spielende folgte dann aber der Knackpunkt der Partie – Eine Strafe gegen die Wizards wurde ausgesprochen und da Dietlikon seine Torfrau Monika Schmid durch eine sechste Feldspielerin ersetzt hatte, hatte es keine Mühe, drei Sekunden vor Abpfiff nach einem Freistoss zum 6:6-Ausgleich zu reüssieren. Rückblickend gesehen sollte dies die spielentscheidende Situation gewesen sein, aber alles der Reihe nach.

Die Zauberinnen erwischten einen Traumstart in diese erste Playoffhalbfinal-Partie und lagen nach 32. Spielminuten völlig überraschend mit 4:2 in Führung, nachdem Laura Marendaz (7.), Jungspund Lea Hanimann (15.), Mirjam Hintermann (22.) sowie Ela Piotrowska (32.) für die Bernerinnen getroffen hatten. Wer jetzt dachte, die Zauberinnen würden in diesem Stile weiterfahren, sah sich leider getäuscht, denn es waren fortan die Dietlikerinnen, die für die Musik besorgt waren und innert zehn Spielminuten das Resultat zu ihren Gunsten drehen konnten (5:4). Doch die Antwort des Underdogs liess nicht lange auf sich warten, mit grossem Kämpferherz meldete dieser sich in Form von Toren durch Simone Wyss (45.) sowie Brigitte Mischler (53.) zurück, ja ging dadurch sogar wieder in Führung.

Die Wizards schienen nun etwas gelähmt von der Tatsache, so nahe an einem Break gegen das favorisierte Dietlikon zu sein. Zwar verteidigten sie zuerst gegen die verzweifelt anstürmenden Zürcherinnen bis fünf Sekunden vor Schluss noch souverän, doch dann kam eben die vorerwähnte Wende. Isabelle Gerig glich mit ihrem dritten persönlichen Treffer den Spielstand aus (59.57) und in der Verlängerung machte dann beinahe nur noch Blau-Weiss das Spiel. Das Penaltyschiessen entschied das Heimteam problemlos für sich, da sämtliche Berner Schützinnen verschossen. Die Wizards hätten aber sicherlich das Spiel bereits nach 60 Minuten entschieden haben sollen. Bemerkenswert ist, dass Dietlikon sämtliche Tore durch dessen erste Formation erzielte, während diese bei den Bernerinnen über drei Linien gleichmässig verteilt wurden. Ein kleines Detail, das in dieser Serie aber wahrscheinlich noch zu einem Vorteil für die Emmentalerinnen werden könnte.

Eine ganz bittere Niederlage für die Wizards, die an diesem Montagnachmittag nach der souveränen Halbfinalqualifikation erneut gezeigt haben, dass sie auch in dieser Saison wieder verdientermassen zu den Top 4 gehören.

UHC Dietlikon – Wizards Bern Burgdorf 7:6 n.P. (1:2, 3:2, 2:2, 0:0)
Sporthalle Hardau, Zürich. 327 Zuschauer. SR Lehmann/Manser.
Tore: 7. Marendaz (Weber) 0:1. 11. Gerig (Weiss) 1:1. 15. Hanimann (Ďuríková) 1:2. 22. Hintermann (Rudin) 1:3. 31. Weiss (Lundström) 2:3. 32. Piotrowska (Hanimann) 2:4. 34. Gerig (Wiki) 3:4. 35. Sundholm (Schmid) 4:4. 43. Wiki (Weiss) 5:4. 45. Wyss (Cattaneo) 5:5. 53. Mischler (Wyss) 5:6. 60. Gerig (Weiss) 6:6.
Penaltyschiessen: Wyss verschiesst. Lundström trifft 1:0. Garbare verschiesst. Wiki trifft 2:0. Cattaneo verschiesst. Sundholm verschiesst. Hanimann verschiesst.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UHC Dietlikon. 1mal 2 Minuten gegen Wizards Bern Burgdorf.

Wizards-Topskorerin Wyss bleibt bis 2017

Die Topskorerin bleibt an Bord! Simone Wyss bleibt Playoff-Halbfinalist Wizards Bern Burgdorf erhalten. Die treffsichere Stürmerin hat ihren Vertrag bis 2017 verlängert. „Ich fühle mich bei den Wizards sehr wohl und bin überzeugt davon, dass wir mit diesem Team in dieser Saison und auch in Zukunft noch viel erreichen können!“ lässt Wyss anlässlich der Vertragsunterzeichnung verlauten.

Simone Wyss (Bild oben) und die Wizards Bern Burgdorf sind gemeinsam auf dem Vormarsch

Simone Wyss (Bild oben) und die Wizards Bern Burgdorf sind gemeinsam auf dem Vormarsch

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